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Nussschnecken

Einfach und lecker.

Einen süßen Hefeteig herstellen aus

  • 250g Mehl
  • 100g Butter
  • Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 Päckchen Hefe
  • Vanillearoma

Dann ausrollen und mit gemahlenen Haselnüssen, karamelisierten Walnüssen und Zimt bestreuen, zusammenrollen und in gut daumendicke Scheiben schneiden. Diese dann bei 175 Grad 10 Minuten backen.

Danach mit einer Mischung aus Butter und Zucker überpinseln und mit Hagelzucker überstreuen.

Sehr Fein

Ein Klassiker, der Apfelkuchen „Sehr Fein“. Allein der Name versprüht einen 50er-Jahre-Charme.

Einen einfachen Rührteig herstellen (für eine 26er Form)

  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 200g Mehl
  • 3 Eier
  • 2 EL Milch
  • 1 EL Backpulver
  • ein paar Tropfen Vanilleextrakt
  • ein wenig Zimt
  • 2 Äpfel

Alles verrühren, die Äpfel vierteln und oben leicht in Scheiben schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und sanft in den Teig drücken. Dann eine dreiviertel Stunde bei 160 Grad ins Rohr.

Hipsterburger

Für die Brötchen:

  • 1/2 Päckchen Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 Tasse Wasser
  • verquirlen, zugedeckt 1/2h gut handwarm vorgehen lassen. Dann mit

  • 1 Ei
  • 5 EL Milch
  • 200 g Mehl
  • Wasser
  • verrühren und zugedeckt 1h gut handwarm gehen lassen, dann den Teig in vier Teile portionieren und nochmal eine Stunden gehen lassen.
    Dann mit ein wenig Ei/Milch einpinseln und mit Sesam bestreuen.
    Bei Umluft 200 Grad gut 15 Min backen.

    Florentiner

    Für 10 Kekse:

    • 100g Mandelblättchen
    • 1 EL Mehl
    • 1/2 EL Butter
    • 50 ml Milch
    • 25 g  Zucke
    • 25 g Honig
    • 50 g Zartbitterschocki

    Milch, Zucker und Honig aufkochen, die Mandeln dazugeben und 2 Minuten köcheln lassen, das Mehl dazugeben und 10 Minuten ruhen lassen.

    Teelöffelweise auf ein Backblech geben und bei 160° 10 Minuten backen. Danach gut 5 min erkalten lassen und mit einer Gabel in die Schockimasse tauchen.

     

    Flüssiger Schokokuchen

    Für zwei Portionen

    • 30 g Butter
    • 30 g Schokolade
    • 1 Ei
    • 30 g Zucker
    • 16 g Mehl
    • 5 g Kakao
    • 1 Messerspitze Salz

    Schocki und Butter im Wasserbad schmelzen, den Rest unterrühren, über Nacht kalt stellen. Teig in die Muffinform füllen und im 180° heißen Ofen 10-13 Minuten backen. Ein Streifen Backpapier in der Muffinform erleichtert das Herausholen.

    Für die Bratapfelglühweinsauce 2EL Zucker leicht ankaramelisieren, einen Apfel kleinschnibbeln und mit Rotwein und Zimt einkochen lassen.

    Stollen

    • 250 g Mehl
    • 1/2 Päckchen Hefe
    • 100 ml Milch
    • 40 g Zucker
    • 1 Ei
    • 75 g Butter
    • 150 g Rosinen
    • 5g geriebene Orangenschale
    • Muskat, Zimt, Karamom

    Rosinen in Rum aufkochen oder über Nacht durchziehen lassen. Hefe, Zucker und Milch verrühren, 15 min an einem warmen Ort gehen lassen. Butter warm werden lassen, mit dem Ei und dem Mehl und der Hefe einen Teig rühren. Eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

    Bei 180° Umluft 40 min backen. Dann mit 40g geschmolzener Butter einpinseln und mit Puderzucker bestäuben. Ein paar Tage kühl ruhen lassen.

    Mote con Huesillos

    Die Chilenen sagen “Más chileno que el mote con huesillo”, wenn etwas ganz typisch ist. Das Getränk ist erstaunlich lecker, es handelt sich um Trockenpfirsiche mit Graupen.

    50 g Trockenpfirsich

    50 g Weizengraupen

    Zucker und eine Zimtstange

    Pfirsich mit Wasser, Zucker und Zimt aufkochen, abkühlen lassen. Weizengraupen kochen, bis sie al dente sind (ca. 45 min), abgießen und abkühlen lassen. Dann in das Pfirsichwasser geben.

    Verbrannte Sahne

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    Ich mag sie ja gerne, die Crème brûlée. Ein französischen Küchenklassiker – daher auch recht einfach, gehaltvoll und superlecker.

    Und man – ganz wichtig – darf mit Heimwerkerutensilien ein wenig Showküche betreiben. Ich verwende einen Hartlötkolben mit Gaskartusche.

    Wichtig sind die flachen Tellerchen, die haben das perfekte Verhältnis von knuspriger Oberfläche und Tauchtiefe – diese ist nötig, damit die Crème gerade mal so stockt im Wasserbad. Tiefere Tiegel taugen tendentiell wenig, zu viel Flüssiganteil bleibt übrig und unten ist Rührei.

    Hier das Rezept für vier Tellerchen:

    * 200g Sahne (also ein Becher)

    * 100g Zucker oder Stevia in passender Menge

    * 1 ganzes Ei

    * 3 Eigelb

    * Inhalt einer Vanilleschote

    Die Zubereitung ist einfach: Die Sahne mit dem Zucker verrühren, das Ei und die Eigelb unterrühren, das Mark der Vanilleschote auch, den Rest der Vanilleschote hineinlegen, das ganze ein paar Stunden (oder auch nicht, wenn es pressiert) stehen lassen, den Ofen auf Umluft 150° erhitzen, eine Fettpfanne leicht halbvoll mit Wasser füllen und ins Rohr schieben, die Masse langsam leicht im Topf gut handwarm erwärmen,  dabei manchmal rühren, die Vanilleschotenreste entfernen,  in die Förmchen umfüllen, diese dann ins Wasserbad stellen.

    Nach 30 Minuten sollte die Masse etwas fest geworden sein, dann kalt stellen für mindestens eine Stunde – über Nacht geht auch. Außer es pressiert.

    Dann Zucker über die Oberfläche streuen, ein Esslöffel pro Form darf es schon sein. Dann fängt die Gaudi an: draußen, fernab von entzündlichen Materialien, auf der Granitterrasse, z.B., in Abwesenheit von Menschen (besonders Kindern) und Viechern, im Vollbesitz der geistigen und körperlichen Kräfte, your milage may vary, do not try this at home, trained personnel only, yadayadaya…. darf der studierte Aushilfsklempner nun den kleinen Drachen zum Fauchen bringen. Damit fährt er langsam, erst aus 20 cm Abstand, dann näher kommend, über die Oberfläche, bis diese allmählich eine Bräunung annimmt.

    Noch ein paar Minuten stehen lassen, Karamell ist furchtbar heiß und macht echt schmerzhafte Verletzungen bei Berührungen – besonders im Mund.

    Vielleicht ein paar Himbeeren drauf, vielleicht ein Zitronenmelisseblättchen  – mehr auf keinen Fall.

     

     

    Priesterwürger

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    Eines meiner Lieblingsrezepte aus dem Trentino sind die Strangolapreti, die Priesterwürger.

    Es handelt sich dabei um eine Art Semmelknödel mit Spinat und Pinienkernen in einer Butter-Salbe-Sauce.

    Für die Knödel

    * 400 g Milch

    * 300 g altbackenes Brot

    * 400 g Spinat (tiefgefroren geht auch)

    * 2 Eier

    * ca. 50 g Mehl

    * ca. 50 g Semmelbrösel

    * 50 g Pinienkerne

    Für die Soße

    * 100 g Butter

    * Salbeiblätter

    * Parmesan

    Das Brot kleinhacken und mit dem Spinat vermischen, die Milch aufkochen und über das Brot geben. Eine halbe Stunde ziehen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Die Pinienkerne hacken und mit den Eiern in den Teig geben. Salzen, Pfeffern.

    Ein kleines Klößchen aus dem Teig formen, diesen Probeknödel in kochendes Salzwasser geben, wenn der nicht innerhalb einiger Minuten zerfällt, dann den Rest der Teigmasse in kleine Knödel formen und ins Wasser geben. Sonst einfach mehr Mehl in den Teig geben.

    Nach ein paar Minuten die Flamme reduzieren und die Klöße noch 20 Minuten ziehen lassen.

    Derweil die Butter schmelzen und die Salbeiblätter darin anrösten. Die Butter darf leicht braun werden. Mit Parmesan überzuckern und servieren.

    Ein kleiner Salat passt hervorragend, ebenso ein typischer Wein aus dem Trentino.