Schlutzkrapfen

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Teig:

75g Weizenmehl

75g Roggenmehl

20g Butter

50g Milch

1 Ei

2 Prisen Salz

Den Butter in der lauwarmen Milch zerlaufen lassen, zusammen mit Mehl und dem Ei mit dem Handrührer verrühen. Ein Stunde kalt ruhen lassen.

 

Füllung:

200g Spinat

75g Ricotta

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Spinat blanchieren und Hacken. Knoblauch und die gewürfelte Zwiebel in Butter glasig werden lassen, Spinat zugeben, einige Minuten warm durchziehen lassen. Kalt stellen. Dann den Ricotta unterrühren

Zubereitung:

Teig in der Nudelmaschine ausrollen, in Kreise ausstechen, mit ein wenig Füllung versehen und zu Halbmonden zuklappen. Mit den Fingern zudrücken. Das kann dauern, bemehlen der Hände hilft ungemein.

Sauce:

Pinienkerne anröstet. Pfanne vom Herd nehmen, Butter dazu, leicht braun werden lassen.

Conclusio:

Kann man machen, ist aber eine mehrstündige Unternehmung. Das will gut überlegt sein.

 

 

 

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Da ist Stlolm drauf

meinte das kleine Mädchen und deutete auf ihre Wienerwurst.
Ansonsten war es wunderbar, Traumwetter, tolle Berge.
„Einmal schon“ als Antwort auf die Frage, ob das Wasser trinkbar sei, ist ganz groß.
Zwei netter Kölner, unsere Wege kreuzten sich immer mal wieder, setzten mir den Floh der GR20 ins Ohr.
Und ein netter Münchner Arzt, mit dem ich im Fastdunkeln auf dem Weg zur Hütte herumgefrotzelt habe („Du, des werd Dunkel. I woas scho was I glei drink. A Dunkels“ „Hob grod angrufen, de ham nur no oans. Und I bin schneller ois Du“) stellte er mir (er war wirklich schneller, aber es war das Ende eines langen Tages) ein Weißbier auf die Fußmatte der Hütte. Ein Huber. Er hatte ja ein wenig Mitleid mit den Freisinger Bauernbuam. Seine Worte.

Wir haben dann noch ein wenig gequatscht über das Gesundheitswesen…

 

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Neues Spielzeug

g9x

Die Fujifilm X20, meine bisherige treue Begleiterin, versagte auf dem Caminho plötzlich den Dienst. Also musste eine neue kleine Camera her. Meine Wahl fiel auf die G9X von Canon. Ein wenig fitzelig sind die kleinen Knöpfe ja schon und den optischen Sucher vermisse ich auch. Das Rauschen hält sich bis ISO 800 in Grenzen, bei ausreichendem Licht kann man damit stocktaugliche  Bilder machen. Und das eingebaute WLAN möchte ich nicht missen – man fragt sich, wie man so lange ohne ausgekommen ist.

The spell is broken

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Vor zwei Jahren hatte ich zum ersten Mal richtig üble Knieschmerzen am zweiten Tag der Stubaier Hüttenrunde. Ich hatte es vielleicht auch übertrieben, zwei Etappen zusammengefasst sind schon weit. Diese Jahr ging es erstaunlich gut, im Alter wird man ja auch vorsichtiger.

Das Wetter war traumhaft. Es ist ja ein wenig wie auf dem Jakobsweg, man trifft die gleichen Menschen immer wieder. Dank Anna und Philipp aus Dresden weiß ich jetzt, was Flunkyball ist. Und dass es in der Tatra und in den Karpaten auch sehr schön sein soll.

Die Route: Neustift auf Starkenberger Hütte, von dort zur Franz-Senn-Hütte, dort zur Neuen Regensburger Hütte und dann über den Höhenweg zurück nach Neustift. Ideal für ein verlängertes Wochenende, schön abwechlungsreich. Und lecker, unten gibt’s Himbeeren, dann Walderdbeeren und dann Blaubeeren. Darüber dann nur Steine und tote Schafe.

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Umdrehen

Letztes Jahr war es zu heiß, die Spalten zu weit. Dieses Jahr ein halber Meter Neuschnee und Wind um die 140 km/h. Ich habe die Frage, ob ich bei den Verhältnissen eine Skitour daheim gehen würde mit einem klaren Nein beantwortet. Michael wollte es probieren und kam nicht aus der Hütte raus. Ich hab derweil Tartiflette gegessen und ein ruhiges Doppelzimmer genossen.

Da sollte man tapfer sein und umdrehen. Und eine nette kleine Bergtour machen. Heute ging ich hoch durch ein Tal, am Talschluss lag viel Schnee. Die Spur war deutlich erkennbar. Dennoch sah ich,  wie ein von oben.kommender Mensch auf den mittleren Fels ausweichen wollte und dann 50 Meter runterrutschte. Nichts schlimmes passiert, sie konnte mit dem Pickel halbwegs den Kopf nach oben drehen. Ich habe sie dann rausgefischt und beschlossen, dieses Schneefeld nicht zu gehen. Also gingen wir zusammen runter, das nächste Schneefeld umkletterten wir. Nach einet Stunde des Parlierens auf Französisch stellten wir fest, dass sie Schweizerin ist und Deutsch doch für uns beide einfacher ist.