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Giftpflanzen

Beim Bergsteigen im Kaiser hatte ich auf einmal 25 Knubbel in der Haut, juckend, ein paar blutunterlaufen. Ich tippte ja auf Stiche, der Doc in der Notaufnahme meinte aber, es wäre eine Giftpflanze. In 2000 Metern Höhe eher komisch, aber was weiß ich.

Aber schön war es auf jeden Fall.

Und in der Notfallaufnahme in der Ilmtalklinik in Pfaffenhofen kann man die Zeit vergessen.

Das Wetter war wechselhaft, aber – wie der Ö3-Moderator meinte, das Wetter sei wie eine Frau auf Schokoladenentzug.

Mote con Huesillos

Die Chilenen sagen “Más chileno que el mote con huesillo”, wenn etwas ganz typisch ist. Das Getränk ist erstaunlich lecker, es handelt sich um Trockenpfirsiche mit Graupen.

50 g Trockenpfirsich

50 g Weizengraupen

Zucker und eine Zimtstange

Pfirsich mit Wasser, Zucker und Zimt aufkochen, abkühlen lassen. Weizengraupen kochen, bis sie al dente sind (ca. 45 min), abgießen und abkühlen lassen. Dann in das Pfirsichwasser geben.

Supper club

Im Santa Rita Experience kocht der Chef Xabi daheim. Und durchaus lecker. 

1)Cured tuna, mojo picon, olives and pickled onion.
2)Artichokes stuffed with quail eggs, sitake carpaccio and truffle mayonnaise.
3)Small peas stewed with cuttlefish, avocado with cordiandor and basilie, green rice popcorn.
4)Pumpkin ravioli stuffed with duck and mushrooms with sage in tempura.
5)Lamb’s hock cooked at low temperature with tupinamba and enmulsion mint and mustard.
6)Chestnut foam, ground of coffee grounds and red fruits.
7)Chocolate with lentils.

Schlutzkrapfen

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Teig:

75g Weizenmehl

75g Roggenmehl

20g Butter

50g Milch

1 Ei

2 Prisen Salz

Den Butter in der lauwarmen Milch zerlaufen lassen, zusammen mit Mehl und dem Ei mit dem Handrührer verrühen. Ein Stunde kalt ruhen lassen.

 

Füllung:

200g Spinat

75g Ricotta

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Spinat blanchieren und Hacken. Knoblauch und die gewürfelte Zwiebel in Butter glasig werden lassen, Spinat zugeben, einige Minuten warm durchziehen lassen. Kalt stellen. Dann den Ricotta unterrühren

Zubereitung:

Teig in der Nudelmaschine ausrollen, in Kreise ausstechen, mit ein wenig Füllung versehen und zu Halbmonden zuklappen. Mit den Fingern zudrücken. Das kann dauern, bemehlen der Hände hilft ungemein.

Sauce:

Pinienkerne anröstet. Pfanne vom Herd nehmen, Butter dazu, leicht braun werden lassen.

Conclusio:

Kann man machen, ist aber eine mehrstündige Unternehmung. Das will gut überlegt sein.

 

 

 

Da ist Stlolm drauf

meinte das kleine Mädchen und deutete auf ihre Wienerwurst.
Ansonsten war es wunderbar, Traumwetter, tolle Berge.
„Einmal schon“ als Antwort auf die Frage, ob das Wasser trinkbar sei, ist ganz groß.
Zwei netter Kölner, unsere Wege kreuzten sich immer mal wieder, setzten mir den Floh der GR20 ins Ohr.
Und ein netter Münchner Arzt, mit dem ich im Fastdunkeln auf dem Weg zur Hütte herumgefrotzelt habe („Du, des werd Dunkel. I woas scho was I glei drink. A Dunkels“ „Hob grod angrufen, de ham nur no oans. Und I bin schneller ois Du“) stellte er mir (er war wirklich schneller, aber es war das Ende eines langen Tages) ein Weißbier auf die Fußmatte der Hütte. Ein Huber. Er hatte ja ein wenig Mitleid mit den Freisinger Bauernbuam. Seine Worte.

Wir haben dann noch ein wenig gequatscht über das Gesundheitswesen…

 

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