Archiv des Autors: Bernd

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Hagel

After the sun comes the rain. An Pfingsten sogar in Eisform. Zwei Tage hintereinander. Ich blieb ganz knapp verschont, auch wenn der platte Reifen am MTB die Ankunft am rettenden Auto etwas verzögert hat. Tags drauf war dann noch zu viel Schnee für meinen Geschmack in den ungesicherten Rinnen, also drehte ich um.

Dann halt Döner

Die leicht überforderte Bedienung beim Mexikaner fragte, ob sie die Enchiladas einpacken sollte, nachdem ich zum zweiten Mal reklamierte, dass die kalt seien. Bei der ersten Nachbesserung kam der ganze Teller in die Mikro – inklusive Salat. Der war dann matschig und die eigentlich knusprigen Maisteigfladen zäh. Mein Blick: Unbezahlbar

Alexa

Möchte man nicht heißen heutzutage. Ich habe seit einiger Amazons Lauschgerät, sie weckt mich, spielt Musik, dimmt die Lichter auf Zuruf, was für Fotografen gar nicht mal unpraktisch ist. Faszinierend ist, wie sich meine Rezeption von Musik geändert hat. Früher hat man halt CDs gesucht, aufgelegt, gehört, irgendwo abgelegt und die nächste CD gesucht. Mit streaming ist das einfacher, besonders mit der Sprachsteuerung. Alexa, wer ist das? Alexa, spiele ähnliche Musik – da gibt es viel zu entdecken.

Manchmal sorgt sie für Heiterkeit: „Spiele den Soundtrack meines Lebens“. Sie so: „Du warst der geilste Fehler meines Lebens“

Ohoh


Es schaut so aus, als würde meine 5DMII langsam sterben. Sie spuckt gerne Bilder wie das da oben aus. Zur Zeit reicht noch ein wenig Hootchie Cootchie, damit sie arbeitet, aber langsam nervt das. Aber was kommt danach?

10 Jahre Stockfotografie

Seit nun 10 Jahren betreibe ich Stockfotografie. Eine interessante Zeit, ich habe viel gelernt, viele Leute kennengelernt, logischerweise viel fotografiert. Photoshop gelernt. Mich geärgert, weil Konzepte nicht aufgingen. Mich gefreut, wenn irgendwo ein lukrativer Download hereinkam. Meine Bilder in der Wildnis entdeckt, am Flughafen in Palma de Mallorca in riesengroß, auf Plakaten, in Bücher, in Zeitschriften.

Und die täglichen Kleingeldmengen machen auch Laune, bei Shutterstock sehe ich die Verkäufe in Echtzeit auf einer Weltkarte.

Mist

Ich habe meine Teekanne fallen lassen. 160 Euro sind eine Ansage, aber dafür macht die auch seit vielen Jahren automatisch leckeren Earl Grey. Ersatz ist da. Jetzt wird besser aufgepasst.

Drecksglump, japanisches

Mein wichtigstes – neben der Kamera, natürlich – Werkzeug ist der Belichtungsmesser. Ich hatte in was eher hochpreisiges investiert, einen Sekonik L-758 mit dem Pocket-Wizard-Funkmodul. Perfekt, um mit einer Hand eine Blitz/Dauerlichtmessung durchzuführen. Leider zeigte er nach 10 Jahren ein paar Zicken, bis er nur noch „E.U.“ anzeigte – Exposure Under. Quasi, da sind überhaupt keine Lichtquanten da.
Nun, normalerweise reicht das Licht der Straßenlaterne durch das Rollo, damit er noch was misst. Also mal das Ding aufschrauben. Und siehe da, die obere Platine ist mit einer winzigen Schraube links und einer Steckverbindung rechts mit dem Mainboard verbunden. Ist ja klar, dass sich das mal loswackelt, besonders bei einem Gerät, dass bei allen 3-10 Fotos in die Hand genommen und wieder abgelegt wird. Ein Tropf Heißkleber sollte wieder Ruhe schaffen für ein paar Jahre.

Gelände- und Variantenkurs, Vertiefung

Beim DAV Regensburg hatte ich einige Kurse gebucht, Lawinentheorie und LVS-Praxis. Und „Gelände- und Variantenkurs, Vertiefung“. Zur Vorbesprechung konnte ich nicht, aber Birgit, die Kursleiterin, rief mich an. Es war schon ein wenig seltsam, im T-Shirt auf Gomera zu frühstücken und Tipps zu guten Handschuhen zu hören.
Der Kurs selbst war ganz gut, die Unterkunft in Brixen im Thale auch. Ich habe eine Skibrille gekauft, am Samstag schneite es ständig. Und am Sonntag habe ich moderne Ski ausgeliehen, oh boy, was für ein Unterschied. Meine gut 25 Jahre alten Tourenski sind einfach nicht mehr state-of-the-art. Parallelschwung im Gelände mit Carvern kann so einfach sein. Erschreckend war aber das Lawinenwissen der Mitschüler. Nicht einer hat den aktuellen Lawinenlagebericht geguckt. In Gruppen gibt man gerne die Verantwortung ab. Kann fatal enden. Ich sah zwei Helikoptereinsätze und 3 Rettungen mit dem Snowmobil – und das, obwohl wir eher abseits der Piste unterwegs waren. Die Geschwindigkeitsunterschiede auf den Pisten sind mittlerweile echt enorm groß geworden, kein Wunder, dass fast jeder einen Helm und Rückenprotektoren hat.

Meins ist das nicht.