Ich habe meine Teekanne fallen lassen. 160 Euro sind eine Ansage, aber dafür macht die auch seit vielen Jahren automatisch leckeren Earl Grey. Ersatz ist da. Jetzt wird besser aufgepasst.
Kategorie: Kurioses
For the times they are a-changin‘
Naja, jetzt bin ich offiziell geschieden. Fühlt sich auch nicht anders an. Vielleicht sollte ich meinen Mädchennamen wieder annehmen.
Bus gone
Jetzt ist er weg, der Bulli.
Inseriere den Bus lokal, haben sie gesagt. In der Zeitung, haben sie gesagt. Nicht in den großen Portalen im Internet, haben sie gesagt. Dann hast Du nur Leute aus der Gegend,haben sie gesagt. Und keine Spinner von sonstwo, haben sie gesagt.
Jetzt ist er auf dem Weg nach Hamburg. Donaukurier – Du hast ein weit weitere Verbreitung als ich dachte.
Schnief. Aber man ändert sich. Manches passt dann einfach nicht mehr.
Eine Band
die Titel wie ‚What happened to the Edelweiß I gave you last night‘ schreibt und vorträgt, die muss man einfach lieb haben. Und Konzerte besuchen, besonders, wenn sie quasi vor der Haustür stattfinden.
then she stabbed me
Wieder einmal ein produktives, lustiges Homeshooting – diesmal mit Anastasia aus der Model-Kartei. Es war gar nicht so einfach, die Pose zu finden (also für mich, die Leiche, das Modell kann das natürlich), wenn man sich nicht selbst sehen kann.
Jaja, ich weiß:
Es gibt aber Gegenbeweise, eine Ex-Miss-Germany hat den Smaragd-Rank bei fotolia .
Chicken Tikka Masala
Eines der meistbestellten Gericht in indischen Restaurants in Europa ist Chicken Tikka Masala – in Indien ist das unbekannt. Es kommt wohl aus Schottland, dort hat einer ein gegrilltes Hühnchen bestellt und wollte dann noch eine Sauce dazu. Egal, lecker ist das.
Chicken Tikka Masala
für vier Portionen
Zubereitungszeit circa eine Stunde (ohne Marinade)
Marinade für die Hühnerbrust
500g Hühnerbrust
150g Joghurt
2 EL Tomatenmark
1 EL geriebener frischer Knoblauch
1 EL geriebener frischer Ingwer
1 TL gehackte Chili
1 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
1 TL gemahlener Koriander
1 TL Gelbwurz
1 TL Curryblätter
Pfeffer
Salz
Alle Zutaten vermengen, die Hühnerbrust in Würfel mit 2 cm Kantenlänge schneiden, in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermischen, für 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen, ab und an durchrühren.
Zubereitung
1 Zimtstange
3 Nelken
1 TL gehackte Chili
1 EL geriebener frischer Knoblauch
1 EL geriebener frischer Ingwer
300 g passierte Tomaten
1 EL Garam Marsala
1 Becher Sahne (200 ml)
1 EL gemahlene Mandeln
1 EL frischer Koriander
2 frische Limetten
In einer Kasserolle Ghee oder ein neutrales Öl erhitzen, die Zimstange, die Nelken, die Chili und dann nach zwei Minuten die Zwiebel zugeben, goldbraun rösten, danach die Hitze reduzieren und den Ingwer und den Knoblauch zugeben. Diese auch leicht anrösten, dann die pürierten Tomaten und das Garam Masala zugeben. Bei leicht geöffnetem Deckel 20 Minuten leicht köcheln.
Die Fleischwürfel auf Spieße stecken und unter dem Grill (oder Oberhitze Herd) in ungefähr 10 Minuten von allen Seiten leicht braun werden werden lassen.
Die Sauce in der Küchenmaschine oder mit dem Mixstab pürieren, dann die Sahne und das gegrillte Fleisch zur Sauce in die Kasserolle geben, den Saft einer ausgepressten Limette und die gemahlenen Mandeln beifügen. Das Gericht noch 15 Minuten leicht ziehen lassen. Die Konsistent der Sauce sollte leicht sämig sein, gegebenenfalls mit ein wenig Wasser aufgießen. Noch leicht salzen und pfeffern und mit einer Prise Zucker abschmecken.
Garnitur
Die zweite Limetten in Achtel schneiden. Mit gehacktem Koriandergrün garnieren und pro Teller zwei Limettenspalten drapieren.
Beilage
Basmatireis oder Nan
Salat
Dazu passen Lassi, Tee oder trockener Weißwein.
Woin sas glei obhoitn?
Nun, der IS vom 70-200/4 wollte nicht mehr, das 2.8er wurde mir mehrfach sehr nahegelegt, also wollte ich es haben. Das war gar nicht leicht, die üblichen Verdächtigen in München hatten es nicht auf Lager. Oh, where the pros would go if they only….
Der Nürbauer hatte es vorrätig, der Preis war sehr vernünftig und der Verkäufer kompetent und echt nett.
Seine Frage, ob ich es gleich anbehalten wollte, kenne ich eher aus Schuhläden.
Jetzt habe ich also auch eins. Sehr feines Glas, macht echt Spaß. Das first light fand dann bei einem Gig von J and B, einer Bon Jovi-Coverband, in Mestre statt. Auch, wenn der Sänger mehr wie Axel Rose aussieht. Die Jungs fanden die Bilder so klasse, dass sie das Kameradisplay mit dem telefonino abknipsten, um sie gleich zu haben.
Und wenn man schon mal in der Gegend ist, kann man auch kitschige Sonnenuntergangsbilder machen.
Aishiteru Miso
Neulich war ich bei einem interessanten Kochkurs (zugegeben, erst mein zweiter, der erste liegt gute 25 Jahre zurück), nämlich ‚Japanische Küche‘.
In Wolnzach.
Klingt ja logisch, sind wir doch die zweite Hochburg unserer asiatischen Freunde, ganz knapp nach Düsseldorf.
Harald Klimzeck vom Haimerlhof lernte noch zu DDR-Zeit von japanischen Meistern deren Zubereitungsarten und gab diese, gewürzt von Anekdoten, an eine Schar interessierter locals weiter.
Was ist denn anders?
Nun, zunächst die Zutaten, Algen und Fisch sind in der Hallertau nicht so Usus, Lotuswurzeln auch nicht, geschweige denn Sake im praktischen 2-Liter-Tetrapack.
Die Zubereitung ist auch eher anders, eher kurz, knapp und die Struktur der Ingredienz erhaltend.
Die Geschmackskombinationen..
Eine Vorspeise war eine Eierspeise, Gelb und Weiß getrennt, aber gezuckert. Übereinander geschichtet und in handliche (stäbchenliche?) Quader zersägt. Zusammen mit Sojasoße echt lecker, übrigens.
Ein alter Sack und Andy war hohl
Ich war mal wieder in Bonn, mein Bruder hatte Geburtstag und lud zu einem durchaus gelungenen Fest.
Im Großraum Köln/Bonn muss man natürlich ins Ludwig und dann noch auf einen Kaffee mit Robert und einem echt netten Überraschungsgast gehen.
Am nächsten Tag war ich dann noch die kollektiven Arbeiten von drei der Helden der Malerei der letzten Hälfte des letzten Jahrhunderts bewundern, dann ab in den Fliescher und dann daheim kommende Stars begutachten.
Kunst ist schon schön, um den Valentin zu zitieren, macht aber auch viel Arbeit.
Wie wahr.
Winterpause
Nun sind sie in der Winterpause, die etwas ungewöhlichen CallABikes. Zumindestens in München. Ich erfuhr bei einem sonst eher langweiligen agilen Stammtisches von deren Praktischheit. Und bin nun überzeugter CallABiker.
In Verbindung mit der entsprechenden App kann sogar ein Laie in Berlin die dort nötigen Rückgabeplätze finden. In München reicht es, das Radl an einer Kreuzung abzustellen. Ach ja, Berlin, ein Bild vom Reichstag darf nicht fehlen.
Nun dann.