Archiv der Kategorie: Bergsteigen

Pleisenspitze

Auf dem Mittenwalder Höhenweg  entdeckte ich die Pleisenspitze, da wollte ich unbedingt hoch. Wie alle Karwendelgipfel ein elend langer langweiliger Zustieg, aber mit dem Radl muss man wenigstens nicht runtergehen. Also MTB zur Pleisenhütte, ab da dann rauf und wieder runter, einen Kuchen essen und gemütlich runterrollern.

Die Hohe Munde war mir nicht vergönnt, zuviel Wind. Das Telefon starb, also ein neues besorgen. Am Tag darauf dann mit dem Radl den Walchensee umrunden war auch klasse.

19 Euro

für vier Tage Parken sind schon eine Ansage. Und das bitte als Kleingeld. Immer wieder ein Quell der Freude, der Parkplatzautomat an der Wimbachbrücke. Dafür dann Watzmannumrundung, sanfte, weite Täler, dann wilde Gegend, nur noch Steine, die Hütten machen zu oder haben schon geschlossen, Riesenschnitzel, viel Stein, viel Geröll, lose Brocken, Drohnensuchaktionen und ein langer Abstieg. Dafür dann ein Fußbad im Königssee, der seinen Namen ja nicht umsonst trägt. Schon sehr schön.

Ausblick auf den Großglockner Und natürlich St. Bartolomä

Kurz die Runde: Wimbachgrieshütte, Ingolstädterhaus, über Riemannhaus zum Kärlingerhaus, runter zum Königssee und mit dem Schiff quasi heim.

 

Toni Gaugg

Der Toni Gaugg war ein Bergführer, der, aus der Kriegsgefangenschafft heimgekommen, seine Hütte unterhalb der Pleisenspitze baute und dort auch begraben liegt. Er legte den Weg von der Pleisenhütte zum Karwendelhaus an, für Heinz Zak „der eindrucksvollste und schönste Karwendelhöhenweg„. Ob es der schönste ist, vermag ich nicht zu sagen, aber eindrucksvoll ist er auf jeden Fall.


Abendessen bei Petroleumlampenlicht


Mondlandschaft


Am Abend dann Wolken

 

Lustigerweise flog ich am Tag davor heim von Barcelona und der Pilot war so nett, eine Route direkt über Mittenwald zu nehmen. Ich hab mal den Weg grob eingezeichnet.

Koasa

War mal wieder im Kaiser, diesmal mit Süd-Nord-Durchquerung. Traumwetter.
St. Johann über die Schleier Wasserfälle zur Gaudeamushütte, dann über die Hintere Goinger Halt die Steinerne Rinne runter und über den Jubiläumssteig zum Stripsenjochhaus. Dann über den Feldberg runter.

hike & bike & swim

Tolles Wochenende, erst den Mittenwalder Klettersteig gehen und dann durch den Donaudurchbruch schwimmen. Durch die Hitze der letzten Woche war der Wasserpegel so niedrig, dass die Schifffahrt eingestellt wurde. Entsprechend viele tummelten sich im Wasser.

Großvenediger

Endlich mal eine richtige Hochtour. Das Wetter war durchmischt, aber das ist wohl öfter so. Von Sonnenschein zu Graupel und zurück in 10 Minuten. Peter, der Hüttenwirt vom Defreggerhaus meinte auf die Frage, wie er das Wetter vorhersehen würde, er nehme dazu sein Reservierungsbuch. Wenn die Leute absagen, dann wird es wohl schlecht.
Erkenntnis: Man kann sich mit Leuten mit „CHA“ auf dem Kennzeichen unterhalten, aber einfach ist das nicht.

Wetter

Das Wetter ließ keine Unternehmungen in den Westalpen zu, also schnell mal wieder auf die Zugspitze. Über das Höllental, eine der schönsten ernsthafteren Unternehmungen in der bayerischen Alpen. Sehr abwechslungsreich, eine Klamm, dann Klettersteig, der letzte Gletscher und ein langer Klettersteig. Und oben dann Horden von Asiaten.

Auf der Höllentalangerhütte, eine der modernsten in den Alpen, bissen mich wieder die Bettwanzen. Ich bin ein Magnet für die Biester.