Zwei Einheimische. Zweimal schwarz gefahren. Aus Unwissenheit.Im Bus gehen nur Münzen. Und XXL bedeutetet nicht ganz groß. 240 EUR.
Kategorie: Uncategorized
Zehn Minuten Pause
Quantified Self
Geht ja gut los
Der Weg

von Porto nach Santiago war schön. Interessante Begegnungen, nette Gegenden, gutes Essen, leckerer Wein. 10 Tage nur gehen, essen, schlafen. Gut für die Seele, auch wenn man nicht religiös ist.
Mexico
Mexiko war sensationell. Erst die große Stadt – gut 22 Millionen Einwohner sind schon eine Menge Menschen. Es war gerade Allerheiligen, das wird dort etwas anders verbracht als die Totentrauer bei uns. Es ist ein großes Fest, eine Mischung aus amerikanischem Halloween mit Zombiemotiven und rheinischem Karneval. Picknicks auf Friedhöfen inklusive.
Dann gab’s da noch einen Berg, den dritthöchsten. Der erste war zu weit weg, Nummer zwei ist aktiv und auf seinem Nachbarn war ich dann. Tolle Blicke auf die Lichter der Städte Puebla und Mexico City. Bisserl windig oben.
Dann die karibische Seite, endlose Djungelstrecken, unterbrochen von sehenswerten Tempelanlagen. Und dann die Tauchgänge. In den Karsthöhlen und im Meer. Endlose Sicht. Traumhafte Unterwasserwelt. In Cozumel ist es wie Kino. Zeugs überprüfen, abtauchen, von der Strömung bewegt die bunten Fischlein angucken.
1,5 Millionen Portraits
will ein junger Münchner Künstler anfertigen, also alle Einwohner von München auf Papier bannen. Hut ab vor diesem Vorhaben – er meinte, bei seinem jetzigen Tempo wäre er mit ungefähr Achtzig fertig. Bei einem Abendessen in einem der leckereren Inder in München wurde ich auch Teil seines Vorhabens. Dabei bin ich überhaupt kein Münchner.
License to beer
Vielleicht hilft’s ja jemandem
Dicke Bäckersfrau
In Oberammergau, der Heimat des König-Ludwig-Laufes, fand dieses Jahr wieder das Heimatsoundfestival statt. Der bayrische Rundfunk bewies nicht unbedingt typographische Stilsicherheit, aber die Auswahl der Bands war wieder großartig. Der Keller Steff überzeugte mit dem Buidogfahrer, die Mädels von Ganes verzauberten (und traten mir später bei den überragen spielenden HMBC auf die Füße), aber die Überraschung waren Coconami, zwei in München lebende Japaner, die mit Kinderinstrumenten und Ukulelen Größen wie die Ramones und die Spider Murphy Gang covern und Lebensweisheiten wie „Ich will Brot, Du willst Geld, so funktioniert die Welt“ verbreiten. Das Publikum ist auch nett, eher weniger Festival-typisches Jungvolk. Und eine kulinarische Entdeckung in der eher drögen Foodlandschaft zwischen Wetterstein und den Seen : Mundart. Engagiertes Personal, gute Karte, leckere Getränke, sehr nette Köchin, die Steffi ließ sich sogar überreden, die Herstellung von gebackenem Eis zu zeigen.






