Lachyoga (Hasyayoga) ist eine Übungsform, bei der man in der Gruppe grundlos lacht — kombiniert mit Atem- und Dehnübungen aus dem Yoga. Entwickelt 1995 vom indischen Arzt Madan Kataria in Mumbai.
Die Grundannahme: Der Körper unterscheidet nicht zwischen echtem und willkürlich erzeugtem Lachen. Man beginnt also mit gespieltem Lachen, das über Blickkontakt und Gruppendynamik meist in echtes übergeht. Kein Humor, keine Witze — das ist Absicht, damit es nicht davon abhängt, ob jemand die Pointe lustig findet.
Eine Sitzung dauert typisch 30–60 Minuten und besteht aus Klatsch- und Sprechritualen („ho ho, ha ha ha“), Atemübungen, spielerischen Lachübungen und oft einer Schlussentspannung. Weltweit gibt es mehrere tausend Lachclubs, viele davon kostenlos in Parks.
Zur Wirkung: Es gibt Studien zu Stressempfinden, Stimmung und Cortisolspiegel, die positive Effekte zeigen — die Studienlage ist aber überwiegend klein, kurzfristig und methodisch schwach. Als angenehme Bewegungs- und Gruppenaktivität gut belegt, als Therapie nicht.






















