Bus gone

Jetzt ist er weg, der Bulli.

Inseriere den Bus lokal, haben sie gesagt. In der Zeitung, haben sie gesagt. Nicht in den großen Portalen im Internet, haben sie gesagt. Dann hast Du nur Leute aus der Gegend,haben sie gesagt. Und keine Spinner von sonstwo, haben sie gesagt.

Jetzt ist er auf dem Weg nach Hamburg. Donaukurier – Du hast ein weit weitere Verbreitung als ich dachte.

Schnief. Aber man ändert sich. Manches passt dann einfach nicht mehr.

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13x Cate

In Berlin ist gerade Manifesto von Julian Rosefeldt zu sehen. Cate Blanchet rezitiert darin in 13 Rollen unterschiedliche Kunstmanifeste.

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Daneben betreibt die Sarah Wiener ein Café, der Service hat im ersten Anlauf meine Bestellung versemmelt, aber im zweiten klappte die Bestellung. Es war dann durchaus lecker.

Dann gab’s noch den allergrößten Pollock überhaupt zu sehen. Angeblich hat er dieses Werk in nur einen Nacht gemalt, was er aber laut Farbanalysen doch nicht geschafft hat.

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Und natürlich Selfies von Frau Sherman, von den untitled film stills bis heute.

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Mexico

 

Mexiko war sensationell. Erst die große Stadt  – gut 22 Millionen Einwohner sind schon eine Menge Menschen. Es war gerade Allerheiligen, das wird dort etwas anders verbracht als die Totentrauer bei uns. Es ist ein großes Fest, eine Mischung aus amerikanischem Halloween mit  Zombiemotiven und rheinischem Karneval. Picknicks auf Friedhöfen inklusive.

Dann gab’s da noch einen Berg, den dritthöchsten. Der erste war zu weit weg, Nummer zwei ist aktiv und auf seinem Nachbarn war ich dann. Tolle Blicke auf die Lichter der Städte Puebla und Mexico City. Bisserl windig oben.

Dann die karibische Seite, endlose Djungelstrecken, unterbrochen von sehenswerten Tempelanlagen. Und dann die Tauchgänge. In den Karsthöhlen und im Meer. Endlose Sicht. Traumhafte Unterwasserwelt. In Cozumel ist es wie Kino. Zeugs überprüfen, abtauchen, von der Strömung bewegt die bunten Fischlein angucken.

Lago

Mei, was kann man über den Gardasee schreiben? Eigentlich ist er wie immer, aber mit kleinen Verbesserungen. Der Tunnel von Rovereto spart die Kurverei durch Mori.

Das Kunstmuseum ebenda ist wunderbar.

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In Bozen hat ein Ausrüstungshersteller ein monströses Gebäude gebaut – mit integrierter Kletterhalle.

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Und das Essen ist wie immer gut, das Alla Lega mit allerlei Leckereien und einem netten Innenhof, das Ritratto mit seiner ambitionierten Fischküche oder das Boccon d‘ Oro mit Trentiner Spezialitäten und Pizza.

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Mit einem Kölsche Jong

DSCF4354_kran_blogStatt dem Mont Blanc gingen wir halt auf die Zugspitze. Die Tour durch das Höllental hat so ziemlich alles, was man so haben kann: Eine Klamm, zwei Klettersteige, leichte Kletterei und einen Gletscher. Die Hütte im Höllental hatte noch zu, daher war es ein langer Tag. Irgendwie ist da sowieso gerade Baustelle, oben am Gipfel steht ein Kran für die neue Gondel.

Am nächsten Tag haben wir noch kurz in den Jubiläumsgrat hineingeschnuppert und sind dann über Ehrwald abgestiegen. Der Schienenersatzverkehrsbus ließ uns freundlicherweise in Hammersbach aussteigen.

Der Michael hatte ein paar nette Sprüche auf Lager, als ich meine Beinschiene anzog, meinte er: „Die Seppels halten nix aus, mit 46 schon total kaputt“. Bei Aufstieg waren wir langsam durstig, er meinte, er würde jetzt sogar ein Alt trinken.

Zum Münchner Haus meinte er, das sei ja klar gewesen, dass das bei dem Namen nichts werden konnte, die Übernachtung war zu teuer, die Leute zu arrogant und das Bier schlecht. Dann konnte ich nicht widersprechen,.

Und dann wollte der Wirt auch noch 3 (drei!) Euro für einen Liter Wasser zum mitnehmen.

Die Nummer Zwei

DSCF4191_zugspitzpano_smNummer Zwei zu sein ist ja ein undankbarer Job. Der höchste Gipfel in Deutschland ist ja gut erschlossen, gut ausgeschildert, leicht besteigbar mit ein paar Hütten auf dem Weg. Und verfügt über Auf- oder Abstiegshilfen noch und nöcher.

Bei der Nummer zwei, dem Hochwanner, trifft alles das nicht zu. Man hat die Wahl zwischen einer grauslichen langen Kletterei aus dem Reintal oder einem nicht ganz einfach zu findenden Weg über viel Schotter mit ein paar leichten Klettereinlagen von Leutasch aus. Aber der Blick ins Reintal und auf die Zugspitze sind schon schön.