{"id":53,"date":"2009-10-16T02:21:23","date_gmt":"2009-10-16T00:21:23","guid":{"rendered":"http:\/\/stockshooter.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=53"},"modified":"2009-10-16T02:21:23","modified_gmt":"2009-10-16T00:21:23","slug":"shutterstock-treffen-bei-yuri","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/?p=53","title":{"rendered":"Shutterstock-Treffen bei Yuri"},"content":{"rendered":"<p><center><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stockshooter.de\/pics\/blog\/09\/yuri\/sign.jpg?w=660\" alt=\"Sign\" \/><\/center><\/p>\n<p>Reichlich sp\u00e4t, wohl motiviert durch den Vergleich des aktuellen Wintereinbruchs mit den tropischen Temperaturen im augustlichen D\u00e4nemark: hier ist der Kurzbericht vom Shuttertreffen Anfang August in Aarhus. <\/p>\n<p>Aus irgendeinem Grund fiel die Wahl des Ortes des Treffens der europ\u00e4ischen Shutterstock &#8211; Fotografen auf D\u00e4nemark, ein landschaftsfotografisch eher uninteressantes Land. Kurz nach Bekanntgabe des Ortes bot <a href=\"http:\/\/arcurs.com\">Yuri<\/a> eine Tour durch sein Studio an, die sich dann in ein \u00dcbernachtungsangebot ebenda mit einem Workshop erweiterte.<\/p>\n<p>Ich war schon ein paar Tage erfolglos mit dem Bulli auf der Suche nach Wind die d\u00e4nischen K\u00fcsten entlang gefahren und traf mich bereits am Freitag Nachmittag mit einem holl\u00e4ndischen Fotografen, der trotz meiner Warnung 8 Eur f\u00fcr ein 0.3er Pils, ich meine, es war sogar noch eine der \u00fcbleren Sorten, ausgab. Alkohol ist in D\u00e4nemark wie im Rest Skandinaviens extrem teuer.<\/p>\n<p>Am Abend trafen wir uns dann in einem erschwinglichen All-You-Can-Eat, danach ging es in eine Kneipe an dem fast sch\u00f6nen B\u00e4chlein, das durch die Innenstadt von Aarhus flie\u00dft. Der Rest von Aarhus ist noch weniger interessant, vielleichts liegt das ja auch mir, aber irgendwie finde ich D\u00e4nemark sterbenslangweilig.<br \/>\nDas vorletzte Mal, als ich dort durchfuhr, fragte ich kurz vor der F\u00e4hre (der Bulli ist nicht das optimale Gef\u00e4hrt bei 6 bft Seitenwind, also lieber nicht die Br\u00fccke nehmen) nach Schweden, wie meine Begleiterin denn D\u00e4nemark so fand. &#8222;Langweilig&#8220; war die Antwort. Und das, obwohl sie kurz hinter Flensburg einschlief und kurz vor Kopenhagen erwachte. Aber das nur nebenbei.<\/p>\n<p>Danach fuhren wir ins Studio zum \u00fcbernachten.<\/p>\n<p>Yuris Studio ist ein Gew\u00e4chshaus, ein wenig au\u00dferhalb der Stadt. Die G\u00e4rtnerei dort betreibt nur noch wenige der vielen dort vorhandenen Gew\u00e4chsh\u00e4user, der Rest <a href=\"http:\/\/www.shutterstock.com\/pic.mhtml?id=36737827\">verf\u00e4llt<\/a>.<br \/>\nDie Idee, in einem Gew\u00e4chshaus ein Fotostudio einzurichten, ist nat\u00fcrlich brilliant, es gibt dort g\u00fcnstig viel Platz und au\u00dferdem nat\u00fcrliches Licht. Er und seine Assistenten haben noch wei\u00dfen Kunststoffplanen unter dem Glas aufgeh\u00e4ngt &#8211; die weltweit gr\u00f6\u00dfte Softbox. Au\u00dferdem ist das Studio so regensicherer, es gibt wohl einige L\u00f6cher im Glas. Allerdings hatte wir am Samstag den w\u00e4rmsten Tag des Jahres erwischt, so richtig gut roch danach keiner mehr. <\/p>\n<p>Aufgeteilt ist die riesige Fl\u00e4sche in eine Ecke mit Hohlkehle und Blitzen, ein Wohnzimmer, eine B\u00fcroumgebung, eine Krankenhausecke und eine K\u00fcche &#8211; wie schon aus seinem <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=VYkNKP96b84\">Video<\/a> bekannt.<\/p>\n<p>Am Samstag dann kam Yuri dann mit vier Modellen, die er uns gruppenweise zur Verf\u00fcgung stellte. Er und sein Assistent liefen herum und gaben Ratschl\u00e4ge.<br \/>\nVorher gab er noch einige Tipps, besonders wichtig war ihm die Atemtechnik des Fotografen. Klingt komisch, aber er war wohl Scharfsch\u00fctze w\u00e4hrend seiner Milit\u00e4rzeit und hat das Schie\u00dfen auf das Fotografieren \u00fcbertragen. Also: Kontinuierlich leicht ausatmen und dabei sanft den Ausl\u00f6ser dr\u00fccken.<\/p>\n<p>&#8222;To shoot&#8220; kommt ja in beide Dom\u00e4nen vor, ein Kollege aus Israel beantwortete die Frage, was er beruflich so mache, mit &#8222;I shoot people for money&#8220;. Das wird das k\u00fcnftige Motto von stockshooter.de &#8211; der durchaus nette Mensch ist \u00fcbrigens Portraitfotograf und nicht Berufssoldat.<\/p>\n<p><center><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stockshooter.de\/pics\/blog\/09\/yuri\/ladder.jpg?w=660\" alt=\"Ladder\" \/><br \/>\nYuri hat eine Leiter auf eine rollbares Brett geschraubt, um bequem von oben Aufnahmen machen zu k\u00f6nnen<br \/>\n<\/center><\/p>\n<p><center><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stockshooter.de\/pics\/blog\/09\/yuri\/shooting.jpg?w=660\" alt=\"Shooting\" \/><br \/>\nYuri und ein Modell im Wohnzimmer<\/center><\/p>\n<p>Ich landete in der Gruppe, die mit dem \u00fcberaus sympathischen <a href=\"http:\/\/www.shutterstock.com\/pic.mhtml?id=36600331\">Kaspar<\/a> arbeiten durfte, dabei gab es durchaus bizzare Situationen.<br \/>\n<center><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stockshooter.de\/pics\/blog\/09\/yuri\/strange.jpg?w=660\" alt=\"Strange\" \/><br \/>\nSurfer im Hinterland<\/center><\/p>\n<p>Am Abend dann wieder nach Aarhus und den Tag ausklingen lassen. Yuri erz\u00e4hlte noch ein paar Episode aus seiner Karriere, unter anderem sei eines seiner wenigen Selbstportaits auf der Portalseite einer d\u00e4nischen dating-Agentur zu finden. Alles in allem sehr kurzweilig.<\/p>\n<p>Danach fuhren einige wieder zur\u00fcck ins Studio zum \u00fcbernachten. Es war lustig, mit zwei Schweden, einem Israeli und einem franz\u00f6sischsprachigem Navi durch die d\u00e4nische Provinz zu fahren &#8211; Richard, einer der Schweden, meinte, ich sollte das Ding ausschalten, &#8222;it takes the sport out of it&#8220;. Echtes Wikingerblut.<\/p>\n<p>Interessant ist auch, dass von ungef\u00e4hr 25 Teilnehmern nur 3 Canon verwenden, der Rest bis auf zwei Ausnahmen (Yuri mit Hasselblad und ein Minolta-User) nimmt Nikon.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aarhus Shutterstock Yuri Treffen<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-53","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4wyXb-R","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=53"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=53"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=53"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/berndsblog.desglaubst.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=53"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}